ÖBB – BAHNhaus, GRAZ 2007 ■ Ankauf

geladener anonymer Wettbewerb (ÖBB)

 

~ follow the waves ~ folge den Wellen ~

 

Sinnlich und grün liegt sie da – als Augenschmeichler in der grauen Asphaltwüste am Bahnhofsgürtel.

 

An einem bewegten Ort entsteht bewegendes Grün.

Eine geschwungene Fläche vermittelt zwischen der Strasse und dem darüber liegenden Grünraum. Sie ist um ein Geschoss angehoben und somit klar getrennt von den rundumliegenden pulsierenden Verkehrsadern. Solitäre Baukörper gliedern den Grünraum und geben Durchblicke von Ost – West (West – Ost) frei.

 

Städte(er)bauliches

Das Sockelgeschoss wird durch eine Ebene in Form gegengleicher Wellen überspielt, diese führen auf die Grünebene, durch ihren Versatz ermöglichen sie die Belichtung des Sockelgeschoßes. Ein städtischer Grünraum wird gewonnen, Verweilzonen, distanziert vom Straßenraum, geschaffen.

Die (Bau) Körper folgen in Ihrer Ausdehnung und Anzahl der Wahrnehmung aus der Bewegung im Straßenraum, mit zugeordneten Grünräumen inkl. Aufgänge vermeiden sie durch die versetzte Anordnung die Ausbildung einer Rückseite im Westen. Der südliche Baukörper (Hotel), auf Straßenniveau geführt, gibt der Bebauung die Orientierung. Die beiden nördlichen Baukörper gleicher Funktion (Büro) verdichten und bilden einen gemeinsamen Außenraum. Das Restaurant auf der Grünebene bildet die kommunikative Mitte der Gesamtanlage.

Ergebnis ist eine verbindende, ermunternde, nicht vorschreibende Bebauung. ■

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MA-QUADRAT