Wohnbebauung Graz Koloniegasse/Karl-Morre Straße, GRAZ 2018 ■ 1,2,3,4…8G verzählt :o)

Arbeitstitel ” LichtSinn”

geladener, einstufiger Realisierungswettbewerb

 

Die teilweise vorhandene Blockrandbebauung wird zum Stadtraum hin geschlossen und weitergeführt. Zwei Körperpaare werden geformt, welche ein Spannungsverhältnis zwischen Innen- Außen, Ost- West, Privat- Öffentlich, Lang- Kurz, Hoch- Nieder erzeugen.

 

Die Querung des Innenhofes bleibt unberührt, die zusammenhängende Naherholungsfläche erhalten, gegenseitige Störungen werden minimiert. Als Antwort zur horizontalen Bebauung wird eine vertikale Punktbebauung gesetzt – Ein positives Spannungsfeld wird aufgebaut.

 

Die Sackstraße Koloniegasse wird als Aktivfläche  zurückerobert und wird zur Spielstraße. Der Hof fließt in die Erschließung, Ausblicke, Einblicke, Lichtblicke werden freigegeben (Orientierung,  Außenbezug, Kinderspiel).

Einführen eines Funktionsgeschosses (Abstellräume, Fahrräder, Müll und Servicepunkt für die Fahrräder).

Durch geschickte Überbauung am Anschluss zum nördl. Nachbar wird die Tiefgarage störungsfrei erschlossen. Damit gibt es keine Überschneidung mit dem Rad- und Fußweg (Sicherheit).

Alle Stiegenhäuser sind an die Tiefgarage- und an das Funktionsgeschoss (Fahrräder, Abstellräume) angebunden, alle Wohnung sind per Lift erschlossen.

 

Die südliche Hoffläche wird zu einem Vertikalen Spielplatz (Labyrinth) aufgewertet, die Feuermauer verwischt. ■

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MA-QUADRAT